7 Tipps, wie du das dunkelste Jahr deines Lebens überstehst

Die Überschrift war schnell geboren, aber jetzt frage ich mich wirklich, wie habe ich 2025, mein seit Langem dunkelstes Jahr, überstanden?

Kennst du vielleicht auch das Gefühl, daß dir die familiäre Situation das Herz herauszureißen droht? Daß du kaum Luft bekommst und dich die ausweglos scheinende Situation lähmt, weil es deinem Kind oder einem Lieblingsmenschen gesundheitlich schlecht geht?

Daß du denkst: „Herr, beam mich weg! Das Leben so wie es momentan ist, ist für mich nicht mehr lebenswert! Ich ertrage die Schmerzen und die Ängste um diesen geliebten Menschen nicht mehr!“ Oft habe ich mich gefragt, was ist damit gemeint, wenn man sagt: jemand sei an gebrochenem Herzen gestorben. Bin ich davon noch weit entfernt? Oder ist es vielleicht schon soweit? Ich war mir sicher, schlimmer geht es nicht mehr!

Falsch gedacht! Es kam schlimmer, und zwar als geballte Ladung. Ich war am Boden zerstört und kaum fähig einen klaren Gedanken zu bilden. Ich habe nur noch funktioniert und das eher schlecht als recht!

Und genau an dieser Stelle muss ein Automatismus greifen, der dich an den Haaren aus dem sich anbahnenden Schlammessel zieht. Wie ein Notfallplan!

Das Schlimmste, was du langfristig in so einer Situation machen kannst, ist deinen Kopf in den Sand zu stecken, in der Hoffnung und in dem Glauben, die schwarzen Wolken würden irgendwann von alleine vorbeiziehen, denn sie ziehen nicht von alleine vorbei! Man muss ihnen helfen!

1. Lass dich nicht fallen

Es ist berechtigt und wichtig, bei Traurigkeit, Tarumata und seelischem Schmerz sich Zeit für die Verarbeitung von Erlebtem, zu nehmen. Aber man sollte, das Horizont, des Lebens und des Glücks, nicht aus den Augen verlieren! Auf garkeinen Fall darfst du dich von einem nach unten verlaufenden Spiralle herunterziehen lassen. Geh unter Leute und unternimm schöne Sachen, die dich auf andere Gedanken bringen. Geh spazieren, heb dein Kopf und schau in die Ferne. Schau dich um. Die Natur tischt dir unzählige schöne Ablenkungen, wie Blumen, einen Wind der dir über dein Gesicht streichelt, Vögel, die voller Glück zwitschern, und und und, auf. Sei offen dafür, und du wirst belohnt!

2. Deine Routinen werden zu deinen besten Freunden

Behalte undbedingt deine Routinen bei. Sie sind in Zeiten, in denen man anscheinend keiner klaren Gedanke fähig ist, eine Leitplanke. Eine Leitplanke, die dir Halt und Orinentierung gibt, damit du dich nicht ganz in den Emotionen verlierst. Sie führen dich, leicht ganz ohne Anstrengung durch das Dickicht der Emotionensalat. Es ist schwer an diese Stelle genaue Angaben einer Routine zu machen. Es gibt so viele Routinen, wie es Menschen auf der Welt gibt. So individuell sind Routinen. Sollte deine Routine durcheinander gekommen sein, stell dir eine neue zusammen. Schreib sie dir auf. Wie eine to do Liste. Und hängel dich entlang dieser Liste vorwärts in den Tag. Von einer Tätigkeit zur nächsten. Schreib Punkte, wie: Aufstehen, ins Badezimmer gehen, duschen, zähne Putzen, anziehen,… Auch wenn es dir schwer fällt! „Ich kann nicht“ Gibts nicht! Du kannst und du willst! Also los gehts!

3. Sieh nicht den Berg, sondern nur den ersten Schritt

Nimm den Druck heraus! Soweit die Theorie! Solltest du dich wider allen Wissens mal in den vielen Emotionen, die einen wie Geier umfliegen, verhädern und dich dann irgendwann, in das Leben zurückkämpfen müssen. Fang mit dem ersten kleinen Schritt an! Mit dem ersten kleinem Schritt! Nicht mehr! „Nur“ einen kleinen Schritt! Für das Erste reicht das!

4. Feier jeden kleinen Schritt

Und , wenn du den ersten kleinen Schritt geschafft hast, feier es!! Erfreu dich darüber, als ob dieser Schritt, der Erste überhaupt in deinem Leben wäre! Ich weiß sehr gut, wie schwer es sein kann, sich ins Leben zurückzukämpfen, wenn alles keinen Sinn mehr zu haben scheint! Ich weiß es so gut, daß während ich diese Zeilen schreibe, mir meine Tränen in den Kragen kullern. Ich habe den ersten kleinen Schritt gemacht!

Du musst diese schwere Zeit nicht alleine durchstehen!

5. Vertrauenspersonen und Freunde sind Gold wert

Nicht zu unterschätzen sind Freunde und die Familie in diesen unerträglichen Zeiten. Teile deine Gedanken mit, dir liebgewordenen, Menschen, die gut zuhören können. Das gibt dir Kraft und Geborgenheit. Sei offen dafür und du wirst merken es gibt viele, zum Teil vergessene Personen nah oder fern, die dir sehr gerne helfen möchten. Eine ganz liebe Freundin von mir, wohnt zum Beispiel über 500km von mir entfernt und sie hat mich, immer wenn sie eine längere Autofahrt hatte, angerufen, und sie hat zugehört. Sie hat mir ihr Ohr geschenkt. Wie schön das immer war und ist!

Oder, die Freundin, die mit mir einen Klingelton verabredet hat, so daß ich wusste, daß sie es ist. Sie kam regelmäßig und hat mich zu einem Spaziergang abgeholt. Manchmal habe ich gedacht, soll ich mitlaufen oder vielleicht so tun, als ob ich nicht da wäre? Und genau an der Stelle, musste ich immer mein Schweinehund besiegen! Weil ich will! Weil ich stärker sein Will als mein Schweinehund!

Ich bin sehr dankbar dafür, daß ich noch einige so Perlen habe. Ich möchte keine von ihnen missen.

Hast du vielleicht auch so eine Perle, die dich sieht, gleichgültig, wie weit entfernt sie ist? Trau dich! Ruf an! Da können ganz, ganz tolle und wertvolle Gespräche entstehen, die deiner Seele gut tun und dich stärken.

6. Vertraue darauf, daß alles wieder gut wird!

Ganz wichtig ist, daß du dich selber ermutigst, in dem du dir selber sagst: „Ich schaffe das! Momentan schwächel ich zwar etwas, aber das ist nur vorübergehend!“ Du musst dein Hirn darauf programieren, daß es keine andere Option gibt, als es zu schaffen! Du kannst dir daasUnd meide Menschen, die das Gegenteil behaupten! Die Kraft liegt in Dir! Die Kraft es zu schaffen liegt nur in dir!

7. Der Glauben versetzt Berge

Last but not least, hilft mir in Krisenzeiten stets die Überzeugung, daß es Gott gibt. Nach dem Motto: Der Mensch denkt und Gott lenkt. Und das führt mich zu meinem letzten Tipp:

Gib nach oben ab und staune!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert