Meine Cousine Judith Peters hat mich dazu inspiriert, ein Jahresrückblick 2024 zu schreiben. Das ist gleichzeitig mein erster Bloggartikel!
Das war ein Ritt! Mein Jahr 2024 war mit sehr vielen Höhen und Tiefen gespickt. Leider musste ich feststellen, dass ich zugelassen habe, dass die Tiefen meine Grundstimmung beherrschen. Dabei habe ich auf der Suche nach Fotos für meinen Bloggartikel gemerkt, dass ich unfassbar viele schöne und besondere Dinge erlebt habe: Tage voller Sonnenlicht, Liebe, Lachen und Fröhlichkeit. Traurige Gedanken klebten manchmal wie Schneckenschleim an meiner Seele. Ich werde einige dieser schönen Augenblicke herauspicken, die erahnen lassen, dass meine Welt nicht nur schwarz ist. Im Gegenteil!
Die Zukunft kann nur besser werden!
Meine Themen und Highlights in 2024
Ich habe mein Coaching zur Selbständigkeit beendet
Es war ein unbeschreibliches Gefüh mein Coaching bei Michaela Schächner Anfang des Jahres zu absolvieren, mit der Überzeugung, mit meinem in der Coaching erworbenen umfangreichen Wissen und mit meinem sehr gut bestückten Bauchladen beruflich abheben zu können. Ich war sowas von bereit und willig, das Nest der Sicherheit zu verlassen und all das, was ich bei Michaela gelernt habe, umzusetzen – das kann man sich kaum vorstellen. Ich kann jedem nur empfehlen, so ein Coaching zu machen, schon um den eigenen Horizont zu erweitern. Und Gott weiß, das habe ich!
Mit Michaela habe ich meine Stärken, meine Wünsche und Visionen aufgespürt und gelernt, mit meinen Fähigkeiten und dem Wissen, das sie mir vermittelt hat, mich selbständig zu machen. Dafür bin ich ihr sehr dankbar!

Ja! Und dann wars soweit! Ich bin in das kalte Wasser geprungen und habe mich selbständig gemacht
Noch von der Euphorie getrieben, habe ich mein Gewerbe Mitte Februar angemeldet. Ab da galt ich ab sofort, mit allen Vor- und Nachteilen, als Selbständig. Meine Betreuerin von der Agentur für Arbeit gab mir die Möglichkeit, mich mit einer monatlichen Zahlung finanziell abzusichern. Sollte ich mit meiner Selbständigkeit scheitern, würde ich Arbeitslosengeld beziehen können, was ich voller Überzeugung abgelehnt habe. Scheitern? Nein! Das klang so absurd! Was soll da noch schiefgehen? Ich kann das! Ich schaffe das! Ich brauche keinen Plan B und auch kein Sicherheitsnetz!
Ich war so glücklich! Ich wurde so sehr von meinen positiven Gefühlen getragen. Selbständig zu sein, war ein phänomenales Gefühl! Ich war auf mich so stolz wie Oskar. Ich sollte nur noch meine Webseite „Melinda Hölscher Women Power Coach“ mit meinem Webdesigner Beni Myftary aus Wien so weit fertig machen, dass ich beginnen kann, und…Los geht’s! Dachte ich!
Es kam alles anders, als geplant.
Ich weiß nicht, was der Auslöser war! Ich weiß nicht, wie ich das, was danach kam, hätte vermeiden können. Fakt ist, ich bin in ein Loch, in ein tiefes, dunkles kreatives Loch, begleitet von zahlreichen negativen Gedanken, gefallen. Ich war nicht fähig, mir und den vielen Frauen, die ich beraten wollte, aktiv zu helfen. Viele selbstkritische Fragen und wohlgemeinte Fragen aus meiner nahen Umgebung kreisten wie Geier um mich herum und zogen mich immer tiefer herunter. Was ist los mit mir? Warum fange ich nicht endlich an? Die Arbeit müsste doch auch meine Existenz sichern. Und das Schlimmste ist: Ich wusste das alles, und ich war trotzdem wie gelähmt, nicht fähig, mich vor-, oder rückwärts zu bewegen. Ich konnte niemanden verständlich erklären, was los war. Wie auch, ich wusste es selber nicht. Ich wurde mal von jemanden gefragt, ob ich vielleicht ein Burnout hätte. Keine Ahnung wie sich Burnout anfühlt.
Ich musste mir die Frage stellen, kann ich anderen helfen, wenn ich selber noch Hilfe brauche?
Ich musste nicht lange überlegen! Denn die Antwort lag so nah! Es war so offensichtlich! Meine Antwort lautete: Nein! Viermal, Nein!
Ich bin zu der Überzeugung gekommen, ich muss erst mich beraten, meine Gefühle sortieren, mich von meinen Geistern befreien. Und dann melde ich mich selbstbewusst und frei zurück und gebe mein Wissen und meine Erfahrungen voller Energie, und mit der Überzeugung, daß alles gut werden kann, an meine Klientinen weiter. Bitte wartet auf mich! Ich komme!
Irgendwie habe ich schon als es mir so schlecht ging vermutet, das wird Zeit brauchen. Das tat es auch. Es hat viele Monate gebraucht. Während ich schreibe, kann ich rückblickend sagen, ich habe diese Monate für mich gebraucht. Sie haben mir gut getan. Ich war zwar nicht produktiv in dem Sinne, aber ich konnte in mich hineinfühlen und das Leben genießen und einigen Themen, die mich beschäftigten, Zeit und Aufmerksamkeit schenken. Ich konnte Gedanken zuende denken. Ich habe mir Zeit zum Weinen und Zeit zum Aufarbeiten meiner Erlebnisse genommen. Erlebnisse, wie: Die Krankheit einer meiner Töchter, was mir noch sehr in den Knochen steckt, die Trennung, die Scheidung usw… Wahrscheinlich habei ich noch einige Geister, die mich plagen, aber ich fühle, daß dieser Bloggartikel mein Gamechanger sein wird. Danke Judith für deine Überredungskunst und Geduld.
Schöne und besondere Momente in 2024

Obwohl ich an meine emotionalen Baustellen arbeiten musste, und das war wirklich nicht immer angenehm, habe ich versucht mich immerwieder den schönen Dingen des Lebens zuzuwenden. So war ich am Anfang des Jahres drei mal mit dem Verein TV Oeffingen in Österreich Ski fahren. Auf den Bergen, bei schönstem Wetter, fühlte ich mich Gott sehr nahe. Es war immerwieder ein befreiendes und erhebendes Gefühl. Die Sorgen waren für diese Zeit wie weggefegt.

Jedes Jahr am 3. Samstag im Januar ist ungarischer Ball in Fellbach in der Schwabenlandhalle. Ich versuche mit meiner Töchter immer hinzugehen,was leider nicht immer klappt. Eigentlich ist der Ball ein riesen Familienfest, wo kleine Kinder herumspringen, ungarische Köstlichkeiten angeboten werden, bis 3Uhr in die Nacht getanzt und gesungen wird und auf Freunde, Bekannte und Verwandte trifft. Es ist wie auf einer großen Hockzeit.

Leider zu selten, aber immer sehr,sehr gerne, unternehme ich etwas mit meiner Freundin Florina. Hier bummeln wir durch die Geschäfte Stuttgarts.

Meine jüngste Tochter, von vier, und ich gehen zusammen sehr gerne ins Ballett. Hier warten wir auf dem Beginn von Cindarella in Ludvigsburg. Die Vorfreude ist riesig. Ich lache wie ein Honigkuchenpferd vor Glück, daß wir in der stressigen Zeit des Alltags, ein Zeitfenster gefunden haben etwas schönes gemeinsam zu erleben.

Fast über den Wolken, bin ich, der Einladung meiner, damals noch neuen Freundin Olga, in den Qubus oben am Schloßplatz in Stuttgart, gefolgt, und feierten den 8.März, den internationalen Tag der Frauen, zusammen. Die Freude über unsere nette Gemeinschaft ist uns ins Gesicht geschrieben. Mal sehen, ob wir es dieses Jahr am 8.März es schaffen uns wieder zu treffen.

Jedes Jahr am 1.Mai feiere ich mit Freunden und Verwandten: Das Leben, den Frühling und unsere gemeinsame schöne Zeit.

Zeit mit den eigenen Kindern verbringen emfinde ich, als eines der schönsten und wertvollsten Dinge überhaupt. Leider vergeht die Zeit sehr schnell und bald sind alle aus dem Nest geflogen, oder man sieht sich einfach viel selterner. Noch kann ich meine „Kleine“ tragen.

In Stuttgart hat der Laden Mao Mao Keramik eröffnet, wo in netter Gesellschaft Keramikgefäße angemalt werden können und anschließend werden sie dort gebrannt. Es ist äußerst entspannend und entschleunigend. Sollte man öfters hingehen.

Freunde treffen und Zeit mit Ihnen verbringen, sind auch so Augenblicke, die mir viel Kraft geben und mir das Gefühl des gut Aufgehobenseins vermitteln.

Mitte Mai habe ich etwas unfassbar Tolles erlebt. Christiane Nothdurft vom Beriebsrat Bosch und meine Freundin, hat mich zu einer sehr inspirierenden spannenden Veranstaltung von Forum Frauennetzwerke Regions Stuttgart eingeladen. Es war eine unglaubliche, erhebende Energie in der Luft. Bei dieser Veranstaltungs dabei gewesen zu sein, um die vielen interessanten Beiträge zu hören und viele Gespräche zu führen, war sehr bereichernd und war ein großes Wauerlebnis!
Mein 2024-Fazit
Worauf bin ich 2024 stolz?
An erster Stelle, möchte ich meine 4 Töchter erwähnen. Zu sehen, wie toll sie sich entwickeln, und wie sie sich manchmal unter erschwärten Bedingungen durchbeißen und sich ihr Glück erkämpfen, macht mich sehr glücklich. Es ist nicht selbstverständlich, dass immer alles so klappt, wie man sich es gewünscht, erhofft oder erträumt. Die Kinder machen es mir täglich unbewusst vor, daß jeder Tag eine neue Cance ist, etwas besonders zu erleben und zu schaffen. Diese positive Einstellung zum Leben, was Junge Menschen zu „steh auf Männle/Weible“ macht, ist faszinierend.
Auch, wenn es zunächst so erscheint, als ob der Plan missglückt wäre, bin ich darauf unfassbar stolz, dass ich mich mit meiner Idee selbständig gemacht habe. Diese Entscheidung war für mich wie ein ganz großes Geschenk an mich selber, verbunden mit der Vorfreude viele Frauen kennenzulernen und ihnen zu helfen wieder auf die Beine zu kommen um ihre Energie von Früher, die sie hatten, bevor sie sich aus den Augen verloren haben, wieder zu erlangen.
Was war die beste Entscheidung, die ich 2024 getroffen habe?
Die beste Entscheidung, war , dass ich mich nicht beirren ließ und mich nicht von meinem Ziel abbringen ließ. Mein Ziel Melinda Hölscher Women Power Coach weiter voranzutreiben. Demnächst wird die Webseite online gehen.
Was habe ich 2024 über mich selbst gelernt?
Es war eine langwierige Erkenntnis, aber mir ist 2024 endlich klar geworden, ich werde immerwieder irgendwelche Tiefs, Rückschläge oder traurigen Gedanken haben. Das resultiert schon daraus, daß ich „hoch sensibel“ bin.
Und, ch muss nicht nur lernen aufzustehen und weiter zu machen! Sondern ich muss lernen, möglichst schnell aufzustehen und weiterzumachen und hierbei ist die Betonung auf schnell.
Erste Male: Das habe ich 2024 zum ersten Mal erlebt/gemacht.
x Anfang letzen Jahres bin ich, bis zu dem Zeitpunkt die größte Frostbeule ever, zum ersten Mal ins Mineralbad Leuze, und hier in den kältesten Außenbecken, im Winter manchmal 18Grad kalt, schwimmen gegangen. Seid dem ist das mein Lieblingsbecken und ich bin nun nicht mehr so kälteempfindlich wie zuvor. Aber, als ob das nicht schon toll genug für mich gewesen wäre, ab da weiß ich auch, wie ich meinen inneren Schweinehund knebeln kann.
x Ein kleines Highlight im Dezember war, als wir zum ersten Mal einen 4m großen second hand-Weihnachtsbaum, uns von der Firma Decor and More gegen eine Spende ermöglicht, für unser Haus besorgt haben. Die ausranshierten Bäume haben nach einem Weihnachtsfest, zu gunsten der Tierschutzorganisation Ace Tiere in Not, ein zweites Zuhause bekommen . Meine Kinder und ich holen unseren Baum schon seid sieben Jahren, um unser Fußabdruck zu verkleinern, von hier. Wir als Familie fühlen uns dabei gut und wir helfen gleichzeitig Tieren, die es wirklich sehr nötig haben. Was für eine tolle Idee!!
Als ich meinen Nachbarn beim Aufstellen des Baumes, um Hilfe gebeten habe und er erfahren hat, dass der Baum 4m groß ist, hat er nur gesagt, der Baum würde nicht ins Haus passen und er bringt schon mal eine Sege mit. Der Baum hat zu unser aller Erstaunen hereingepasst. Siehe Beweisfoto!

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Optional: Bilder.
Welche wichtigen Lektionen hat mir 2024 mitgegeben?
Erstens: Ich muss auch auf meinen Körper hören, sonst macht er mir irgendwann einen Strich durch die Rechnung.
Zweitens: Mit meiner Willenskraft kann ich unmögliches, was ich vorher nicht zu erträumen gewagt hätte, schaffen.
Wofür bin ich 2024 besonders dankbar?
Ich bin für vieles dankbar. Besonders dankbar bin ich für meine Familie und Freunde. Sie standen das ganze Jahr an meiner Seite, ob nah oder fern, und gaben mir das Gefühl von Geborgenheit, des Geliebtseins, des Gutaufgehobenseins und mir so auch das Gefühl von Sicherheit. Dankeschön!
Dankbar bin ich auch dafür, daß ich in einer sehr schönen Umgebung in meinem Haus wohnen, und dort jeden Tag gesund aufstehen, darf.
Was lasse ich im Jahr 2024 zurück und nehme es nicht mit in 2025?
Ich nehme mir fest vor die schweren Gedanken, die mich das ganze Jahr 2024 geplagt haben zurückzulassen. Im nächsten Jahresrückblick wird es stehen, wie gut das geklappt hat. Ich bin sehr zuversichtlich!
Mein Ausblick auf 2025
Was ich 2025 anders (besser) mache
Ich will, sollte ich wieder hinfallen, und das werde ich bestimmt irgendwann, schneller aufstehen. Ich weiß, dass es nichts bringt lange unten zu bleiben, und, dass nur ich mich, auch wenn es mir schwer fällt, aus dieser Situation befreien kann.
Diese Abenteuer erlebe ich 2025
Ich freue mich schon auf meine nächsten Bloggartikel, auf meine entstehende Webseite, auf meine ersten Aufträge und auf ein neues Hobby, was ich ausprobieren will. Ich will auf große Leinwände malen.
Diese großen Projekte gehe ich 2025 an
Ich traue mich auf mein Klientell zuzugehen und ich will erste Erfahrungen, egal ob negativ oder positiv, ganz nach dem Moto „just do it“, zulassen.